Dritter Schlüssel: Ihre Jobbewerbung muss vor allem die Entscheider begeistern und nicht Sie!

So gelingt Ihr Jobbewerbung…

Jobbewerbung

„Ich versteh das nicht! Ich habe doch einen tollen Schulabschluss, mein Studium abgeschlossen, Praxiserfahrung, sogar erfolgreich , einen makellosen Lebenslauf und professionelle Bewerbungsunterlagen –  dennoch klappt es nicht mit der neuen Jobbewerbung!

Ich bringe alles für das Profil mit, kann alles, wäre ein wertvoller Mitarbeiter: topmotiviert, erfolgreich. Warum erhalte ich denn schon wieder eine Absage?”

Mit diesen  Aussagen kommen meine Klienten seit vielen Jahren. Immer wieder, so auch diese und letzte Woche.

Für mich sind die folgenden drei Erkenntnisse die Hauptgründe, worauf Sie achten sollten, damit es endlich mit dem neuen Job klappt, der Schlüssel zum Erfolg bei der Jobsuche:

  1. Keiner stellt Sie nur deshalb ein, weil Sie gut sind!

  2. Finden Sie das brennendste Problem des neuen Arbeitgebers und bieten sie dafür Ihre beste Lösung an! 

  3. Ihre Bewerbung muss vor allem die Entscheider begeistern und nicht Sie!

 

Ich habe Sie in den letzten beiden Beiträgen mit den ersten beiden wichtigen Botschaften vertraut gemacht, heute die dritte:

Ihre Bewerbung muss vor allem die Entscheider begeistern und nicht Sie!

JobbewerbungIst Ihre Jobbewerbung professionell, eine exzellente Mappe mit einem sympathischen Foto? Und haben Sie Ihre Ausbildung, Qualitäten und Erfahrungen fachlich exakt beschrieben? Vielleicht denken Sie, dass Ihr Angebot wohl jeder der in Ihrer Zielgruppe suchenden Personaler gut gebrauchen könnte? Und Sie fragen sich, warum es nur wenig Resonanz gibt und am Ende war’s das wieder mal?

Es ist Zeit für eine bittere Wahrheit:

Menschen interessieren sich nicht für Dich,

Menschen interessieren sich immer nur für sich!

 

Uups – Sind Sie jetzt frustriert? Habe ich Sie ein wenig provoziert?

Na hoffentlich! Denn neue Entwicklungen kommen nur zustande, wenn der Status quo gestört wird. Wenn die Komfortzone durch ein kleines Erdbeben erschüttert wird. Ich möchte Sie genau dazu einladen, nutzen Sie die Chance und wechseln Sie deutlich Ihre Perspektive. Gehen Sie ab sofort immer in die Sichtweise der Entscheider. Und jetzt betrachten Sie Ihre Bewerbung und Ihre Aussagen und stellen Sie sich die entscheidende Frage: Was hat der davon?

Im Bewerberprozess Gefühle zu erzeugen ist erfolgsbestimmend, weil alle wichtigen Entscheidungen aus dem Unterbewusstsein heraus getroffen werden! Der Verstand ist lediglich dazu da, die getroffenen Entscheidungen zu rechtfertigen.

Somit stellt sich die entscheidende Frage, wie wir im schriftlichen und mündlichen Verkaufsprozess -und nichts anderes ist ja eine Bewerbung- positive Gefühle wecken und negative Gefühle vermeiden.

Menschen kaufen von Menschen, nicht von Unternehmen! Menschen kaufen in Wirklichkeit keine Produkte, sondern den Nutzen, eine Problemlösung und vor allem gute Gefühle. Sie kaufen keine Sachen, sondern die Erfüllung ihrer Absichten, Hoffnungen und Wünsche.

Warum soll Sie jemand beschäftigen und Ihnen ein auskömmliches Jahresgehalt zahlen ? Was hat der davon? Was können Sie besser als andere für ihn?

Warum ich?

Warum jetzt?

Warum überhaupt?

 

Weitere Erfolgsfaktoren:

Kennen, Mögen, Vertrauen

 

Kennen bedeutet, sich zu zeigen!

So, wie Sie sind, und von der besten Seite und zwar für den Entscheider!

Offen, authentisch, nachvollziehbar!!!!

Was haben Sie zu bieten, was begeistert Sie, worin sind Sie unschlagbar, einmalig?

Ein passendes Foto, es gibt tolle Fotografen, die genau das auf’s Foto bringen was wir zeigen wollen: z. B. Erfahrung, Kompetenz, Führung…

Niemand stellt Sie ein, ohne dass er Sie kennt, etwas von Ihnen weiß.

Eine gute Story, warum wollen Sie zu uns ?

Warum bleiben Sie nicht in Ihrer Firma?

Warum sind Sie freigestellt oder arbeitslos?

Es geht um Motive, um Glaubwürdigkeit.

Es kann gern mal etwas daneben gehen oder auch Lücken im Lebenslauf geben. Wichtig ist, dass der Entscheider Ihre Motive anhand Ihrer Story nachvollziehen kann.

Insbesondere bei Freistellungen, Kündigungen, Arbeitslosigkeit empfiehlt es sich an einer authentischen nachvollziehbaren Story zu arbeiten (Eine Leidenschaft von mir, die Ihnen extrem hilft, denn wenn Sie selbst mit reflektiert und erarbeitet haben, warum die Story, so wie sie ist, in Ordnung ist, stärkt dies automatisch Ihr Selbstwertgefühl und Authentizität).

Mögen :

Hier geht es um Sympathie, ein geeigneter Auftritt, eine gute authentische Inszenierung Ihrer Persönlichkeit, Körperhaltung, Mimik.

No Emotion, no Job!!!

Die wichtigsten Entscheider im Kopf sind die Emotionen!

Haben Sie gewusst, dass über 90 Prozent aller Entscheidungen emotional fallen und nicht rational? Informationen, die keine Emotionen enthalten, sind für das Hirn wertlos.

Positionieren Sie sich und Ihre Geschichte gern emotional, d.h. an Beispielen und Geschichten, machen Sie auf sich aufmerksam. Auf Ihre Qualität, Ihre Erfolge und Ihren Nutzen und zwar deutlich emotionaler als bisher.

Stehen Sie zu Ihrem Alter und lenken Sie den Blick Ihrer Bewerbung ganz gezielt auf Ihre Erfahrung, Ihre Qualität und Motivation.

Was ist Ihre Kernbotschaft? Kokettieren Sie ruhig humorvoll ein wenig mit Ihrem Alter, da wo es passt: Vielleicht sind die Jungen schneller, aber die Alten kennen die Abkürzung!“

 

Die Kurz-Vita – Ihr Trailer zum Erfolg

Stellen Sie sich vor, ihr Partner oder Partnerin schlägt ihnen begeistert vor, heute abend mal wieder ins Kino zu gehen. Der Filmtitel sagt ihnen zwar nichts und eine richtige Meinung haben sie auch noch nicht. Also, was machen Sie? Sie schauen im Web, Titel eingeben, Trailer anschauen. Nach 10 bis 15 sec. haben sich sich entschieden.

Ein Trailer kündigt immer emotional ein Hauptereignis an, soll Appetit machen. Ob im Kino oder beim Fernsehen, ob im Theater oder beim Radio oder eben im Bewerberprozess.

Deshalb erarbeiten wir bei der Jobsuche mit einer emotional aufgebauten Kurz-Vita, quasi dem Trailer für Ihre Persönlichkeit.

Und worauf soll dieser Trailer neugierig machen?

Sie! Ihre Bewerbung. Ihre Qualifikation und Erfahrung, den Nutzen, den Sie bringen und warum Sie genau die Richtige sind für den Job.

Ein bis zwei Seiten, ich sage immer, die besten, die Sie je über sich erstellt haben.

Kurze, einprägsame Sätze, an den Entscheider gerichtet, Ihre Vorteile herausgestellt, die Freude am neuen Job und ein sympathisches und authentisches Foto dazu.

Der Entscheider soll das lesen, scannen und jetzt Lust haben, die Jobbewerbung weiter zu lesen und Sie im Anschluss zum Gespräch einzuladen. Die Kurz-Vita oder auch dritte Seite genannt, ist hervorragend zum Netzwerken und auf sich aufmerksam machen geeignet, als Anhang an eine Mail und mitgeschickt in der Bewerbungsmappe. Das wichtigste von Ihnen auf ein bis zwei Seiten, verständlich geschrieben, so dass sich jeder mit wenig Aufwand schnell ein Bild machen kann. Ganz wichtig ist auch die Lesbarkeit und Darstellung für Tablets und Smartphones, weil  Entscheider sich sehr häufig ein Bild machen, auch wenn sie gerade nicht am Schreibtisch sitzen.

Heutzutage hat kaum jemand mehr Zeit, oder Lust, sich intensiver mit etwas auseinander zu setzen. Ich habe schon häufig mit Klienten erlebt, dass allein aufgrund dieser Kurz-Vita eine Einladung zum Gespräch erfolgte, denn es ist Empfängerorientiert aufbereitet, so dass der Geschäftsführer, Vorstand oder Personalleiter auch mal auf die Schnelle nur diese beiden Seiten an einen Kollegen weitergibt, es steht ja alles drin.

Machen Sie sich also Ihren eigenen Trailer!

Vertrauen:

Niemand stellt Sie ein, wenn er Ihnen nicht vertraut.

Und auch Sie sollten nicht irgendwo anfangen, wo Sie kein Vertrauen aufbauen können!

Authentisch sein und sich zeigen, so wie Sie sind. Erzählen Sie die Wahrheit, alles andere kommt sowieso raus.

Mit der richtigen Story und dem passenden Beispiel, denn wichtig ist nur, dass Ihre Geschichte und insbesondere Ihre Motive nachvollziehbar sein müssen. Stellen Sie wertschätzende Fragen, zeigen Sie sich interessiert, inbdem Sie z. B. auf die Webseite des Entscheiders gehen und mit Komplimenten zeigen, was Ihnen daran gefällt.

Ehrliche Botschaften

Beispiel: „Als ich Ihre Stellenausschreibung gelesen habe, war mir klar, da bewerbe ich mich. Das ist genau das, was ich kann und suche.”

Keine Angst vor Absagen!!  Auch hier ein offenes Wort dazu:

Absagen haben unterschiedlichste Gründe:

Es gibt sehr viele Bewerbungen! Es gab von vornherein einen Wunschkandidaten! Also eine Entscheidung für jemanden aber nicht gegen Sie! Der Nasenfaktor stimmt manchmal einfach nicht, dann ist das so!

Es geht im Bewerbergespräch ja nicht nur darum, dass die Firma prüft, sondern auch Sie dürfen entscheiden, ob Sie da arbeiten möchten.  

Das sind meine drei Schlüssel für Ihren Erfolg. So klappt es wirklich. Wenn Sie wissen wollen, was Sie tun müssen, damit Sie in wenigen Tagen lernen und anwenden, wie Ihr Jobwechsel endlich gelingt, dann Coach auf Sylt

geht es vielleicht für Sie hier weiter:

Mein 3 Tages Trainingscamp zum neuen JOB! 

So gelingt auch Ihr Jobwechsel!

Für viele Menschen das Erfolgsrezept der letzten Jahre….

 

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